Nochrichte August 2010


   M i t t e i l u n g e n  d e s  G e m e i n d e r a t e s  

 

 

Infoblatt erschienen am: 24. August 2010

 

Ganzes Infoblatt als PDF (548 KB)

 

 
 

Budget 2011
Am 21. September 2010 wird der Gemeinderat die Beratung des Budgets für das Jahr 2011 abschliessen. Anträge zuhanden des Budgets 2011 sind dem Gemeinderat bis spätestens 03. September 2009 schriftlich einzureichen. Später eingereichte Gesuche können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

 

Waldwirtschaft
Nutzungsperiode 2010 / 2011 (BL)

Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum

Mit dem neuen kantonalen Waldgesetz vom 11. Juni 1998 (kWaG, SGS 570) wurde die Bewilligungspflicht für Holzschläge geändert. Massgebend ist nicht mehr die Eigen-tumsart, sondern die Fläche des Waldeigentums. Ausgehend von der Waldfläche eines Eigentümers oder einer Eigentümerin innerhalb eines Forstreviers wird unterschieden zwischen betriebsplanpflichtigem (mehr als 25 ha) und nicht betriebsplanpflichtigem (weniger als 25 ha) Waldeigentum.
Für nicht betriebsplanpflichtige Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer gelten folgende Bestimmungen:
1. Gemäss §20 des kantonalen Waldgesetzes ist jeder Holzschlag bewilligungs- oder meldepflichtig. Eine Meldung an den Revierförster ist notwendig für Holzschläge im Rahmen von Pflegearbeiten, sowie für die eigene Brennholz- und Nutzholz-versorgung. Alle andern Holzschläge sind bewilligungspflichtig.
2. Zuständige Behörde für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Waldeigentum ist der Revierförster oder die Revierförsterin jener Gemeinde, in der das Wald-eigentum liegt. Er oder sie nimmt die Meldung über geplante Holzschläge entgegen, zeichnet die Bäume an und entscheidet über die Bewilligungspflicht.
3. Die Holzschlagbewilligung kann mit Auflagen und Bedingungen versehen werden. Der Bewilligungsentscheid ist beim Amt für Wald beider Basel anfechtbar.
4. Für Saaten und Pflanzungen im und zur Neuanlegung von Wald dürfen ausschliesslich Saatgut und Pflanzen verwendet werden, deren Herkunft bekannt und dem Standort angepasst ist.
5. Holzschläge ohne Bewilligung oder Meldung, die Missachtung der Bewilligung oder der darin aufgeführten Auflagen und Bedingungen sind als Übertretungen im Sinne der eid-genössischen und kantonalen Waldgesetzgebung strafbar.
Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer wenden sich bei Fragen im Zusammen-hang mit ihrem Waldeigentum an den Revierförster oder die Revierförsterin. Von ihm oder ihr erhalten Sie die notwendigen Auskünfte über Nutzung und Pflege im Wald. Dort können auch die benötigten Gesuchsformulare für Holzschläge im nicht betriebsplanpflichtigen Wald bezogen werden.
Die Gemeinden werden gebeten, diese Bekanntmachung in gebührender Weise zu veröffentlichen.
Amt für Wald beider Basel

(Publikation im Amtsblatt Nr. 33 vom 19. August 2010)

 

 

Geschwindigkeitskontrollen
Die Polizei Baselland meldet im Juni und Juli 2010 je drei durchgeführte Geschwindig-keitskontrollen.
1. Messung vom 03.06.2010 auf der Hauptstrasse (Fahrtrichtung Gelterkinden):
Bei 610 gemessenen Fahrzeugen mussten 13 Übertretungen festgestellt werden,
was einer Übertretungsrate von 2.1 % entspricht.
2. Messung vom 17.06.2010 am Bündtenweg (Fahrtrichtung Sissach):
Bei 15 gemessenen Fahrzeugen musste 1 Übertretung festgestellt werden,
was einer Übertretungsrate von 6.7 % entspricht.
3. Messung vom 27.06.2009 auf der Hauptstrasse (Fahrtrichtung Sissach):
Bei 491 gemessenen Fahrzeugen mussten 17 Übertretungen festgestellt werden,
was einer Übertretungsrate von 3.5 % entspricht.
4. Messung vom 02.07.2010 auf der Hauptstrasse (Fahrtrichtung Sissach):
Bei 227 gemessenen Fahrzeugen mussten 11 Übertretungen festgestellt werden,
was einer Übertretungsrate von 4.8 % entspricht.
5. Messung vom 19.07.2010 auf der Hauptstrasse (Fahrtrichtung Gelterkinden):
Bei 536 gemessenen Fahrzeugen mussten 12 Übertretungen festgestellt werden,
was einer Übertretungsrate von 2.2 % entspricht.
6. Messung vom 29.07.2010 auf der Hauptstrasse (Fahrtrichtung Sissach):
Bei 746 gemessenen Fahrzeugen mussten 6 Übertretungen festgestellt werden,
was einer Übertretungsrate von 0.8 % entspricht.

 


V O R A N Z EI G E
Kontrolle der Oel- und Gasfeuerungsanlagen im Oktober/November
Dieses Jahr ab 11. Oktober 2010 werden wieder die Oel- und Gasfeuerungsanlagen kontrolliert. Aufgrund des Reglements werden nun auch Kontrollresultate von konzessionierten Servicefirmen anerkannt. Hausbesitzerinnen oder Hausbesitzer können demzufolge wählen, ob sie die Kontrollmessung durch eine Servicefirma oder durch das Kontrollpersonal der Gemeinde durchführen lassen wollen. Messpflichtig sind sämtliche bestehenden, sowie alle seit der letzten Messperiode (2008/2009) neu installierten Oel- oder Gasfeuerungen.

Daraus ergibt sich nun folgendes Vorgehen:
Kontrollen durch eine Servicefirma haben bis am 1. Oktober 2010 zu erfolgen. Der Feuerungsrapport ist durch die Servicefirma auszufüllen. Sie geben diesen zusammen mit dem Kontrollstreifen des Messgerätes der Gemeindeverwaltung Böckten bis spätestens am 06. Oktober 2010 ab.
Alle Anlagen, für die kein Rapport mit Kontrollstreifen eingegangen ist, werden ohne weitere Anmeldung durch den Kontrolleur der Gemeinde überprüft. Als Kontrolleur wurde wie bei der letzten Feuerungskontrolle Herr Andreas Bichsel, Gelterkinden, bestimmt. Die Kosten für die Feuerungskontrolle über CHF 55.00 wird Ihnen die Gemeinde im Januar / Februar 2011 in Rechnung stellen.
Hausbesitzerinnen oder Hausbesitzer, die den Feuerungsrapport mit dem Kontroll-streifen der Servicefirma nicht an die Gemeinde abgegeben haben, wird Herr Bichsel einen Unkostenbeitrag über CHF 10.00 verrechnen.

 

 

Buchsbaumzünsler
Der Buchsbaumzünsler ist ein aus dem asiatischen Raum stammender Schädling. Er kam im Jahr 2007 über den Rhein in den Raum Basel. Wie wir erfahren haben, ist er nun auch bei uns angekommen und befällt Buchshecken wie auch Einzelpflanzen. Es ist der grosse Appetit der Zünsler-Raupen, die den Buchs zerstört. Als Kleinschmetterling durchläuft der Buchsbaumzünsler ein Raupenstadium. Dafür nistet er sich im Buchs ein. Seine Raupen-Gespinste sind zwischen Blättern und Ästen leicht zu erkennen. Im Frühjahr beginnen die gelbgrünen Raupen den Buchs kahl zu fressen. Sie können dabei bis zu 5 Zentimeter lang werden. Sind die Falter dann geschlüpft, legen sie ihre Eier in die benachbarten Buchsbäume.
Wir raten Ihnen, Ihre Buchspflanzen regelmässig zu kontrollieren und Schädlinge konsequent zu bekämpfen. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Ihr Buchs (und natürlich auch derjenige Ihrer Nachbarn) kahl gefressen wird.

 
 
 

Die Details und weitere interessante Artikel lesen Sie am besten in den
Gemeindenachrichten als
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