Nochrichte März 2013


M i t t e i l u n g e n d e s G e m e i n d e r a t e s


Infoblatt erschienen am: 27. März 2013

Ganzes Infoblatt als PDF (821 KB)

Meldepflicht für Tagespflegemütter

Die Bundesverordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption (PAVO) regelt die Aufnahme von Unmündigen zur Pflege ausserhalb des Elternhauses. Sie unterstellt die Aufnahme von Pflegekindern der Bewilligungspflicht. Im Gegensatz dazu besteht für die Aufnahme von Kindern zur Tagespflege keine Bewilligungspflicht.

Wer sich allgemein anbietet, Kinder unter 12 Jahren gegen Entgelt regelmässig tagsüber in seinem Haushalt zu betreuen, muss dies indessen der Kindesschutzbehörde melden.

Die Kindesschutzbehörde ist gehalten, Tagesmütter grundsätzlich mindestens einmal jährlich zu besuchen und dabei ihre persönliche Eignung zur guten Pflege, Erziehung und Ausbildung der Kinder zu überprüfen. Gleichzeitig hat sie auch darüber zu wachen, dass das Wohl anderer in der Pflegefamilie wohnender Kinder nicht gefährdet werde. Die Kindesschutzbehörde hat über ihre bei der Kontrolle gemachten Feststellungen einen schriftlichen Bericht zu erstellen.

In Böckten wohnende Tagesmütter werden demzufolge gebeten, ihre Tagespflegeverhältnisse der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Kreis Gelterkinden Sissach zu melden.

KESB Kreis Gelterkinden-Sissach
Dorfplatz 5 061 985 10 60
4460 Gelterkinden Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Aufruf an alle Hundehalter

Leinenpflicht im Wald und an den Waldrändern in den Monaten April bis Juli
Der Gemeinderat macht die Hundebesitzer auf den § 35 des Kantonalen Jagdgesetzes aufmerksam:

§ 35 Schutz des Wildes vor Hunden und Hauskatzen
1 Während der Hauptsetz- und Brutzeit (April bis Juli) sind alle Hunde im Wald und an den Waldsäumen an der Leine zu führen. Der Gemeinderat kann weitere Einschränkungen beschliessen. In der übrigen Zeit gilt die Leinenpflicht für Hunde, die nicht unter Kontrolle gehalten werden können und die Wege verlassen.
2 Der Jagdaufseher oder die Jagdaufseherin hat den Hundehalter oder die Hundehalterin eines wildernden Hundes schriftlich zu verwarnen sowie die Direktion und die Pachtgesellschaft über den Sachverhalt und die erfolgte Verwarnung schriftlich zu orientieren. War eine Verwarnung erfolglos, oder kann der Hundehalter oder die Hundehalterin nicht ermittelt werden, kann der im Wald streunende Hund durch den Jagdaufseher oder die Jagdaufseherin sowie durch den Pächter oder die Pächterin
abgeschossen werden.
3 Durch Hunde verursachte Schäden am Wildbestand hat der Halter oder die Halterin
der Pachtgesellschaft zu vergüten.
4 Im Wald dürfen streunende, verwilderte Hauskatzen durch den Jagdaufseher oder
die Jagdaufseherin abgeschossen werden.

 

Einhaltung der Ruhezeiten

Der Frühling steht vor der Türe und wir möchten die Bevölkerung rechtzeitig auf nachfolgende Ruhezeiten gemäss Polizei-Reglement, § 6 hinweisen:

§ 6 Lärmverursachende Tätigkeiten
1 Lärmige Haus- und Gartenarbeiten, wie z.b. Rasenmähen, Hämmern, Fräsen,
maschinelles Häckseln, usw. sind an Werktagen nur von 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag von 08.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 18.00 Uhr,
gestattet. Die Benützung öffentlicher Abfallsammelstellen ist nur gemäss Anschlag bei
den Sammelstellen gestattet.
2 Für Industrie- und Gewerbelärm gelten die Vorschriften des Bundesrechts
(Lärmschutzverordnung). Eine Mittagsruhe zwischen 12.00 - 13.00 Uhr ist einzuhalten.
3 Landwirtschaftliche Maschinen dürfen im Umfeld des Siedlungsgebietes nur von
06.00 bis 22.00 Uhr betrieben werden. In begründeten Notfällen sind Ausnahmen gestattet.
4 An Sonn- und Feiertagen ist jede Betätigung, die Lärm verursacht oder auf andere
Weise die öffentliche Ruhe stört, verboten (§ 5 des Ruhetagsgesetzes). Ausgenommen sind wetterbedingte landwirtschaftliche Tätigkeiten.
5 Der Gemeinderat kann den Aufenthalt auf den öffentlichen Spiel- und Sportanlagen sowie auf öffentlichen Anlagen zeitlich einschränken, respektive verbieten.

 

Geschwindigkeitskontrollen

Die Polizei Baselland meldet folgende im Februar 2013 durchgeführte Geschwindig-keitskontrollen in Böckten:

1. Messung vom 3. Februar 2013 auf der Hauptstrasse (Fahrtrichtung Gelterkinden | Sissach):
Bei 396 gemessenen Fahrzeugen mussten 7 Übertretungen festgestellt werden, was einer Übertretungsrate von 1.8 % entspricht.

2. Messung vom 19. Februar 2013 auf der Hauptstrasse (Fahrtrichtung Sissach | Gelterkinden):
Bei 1'116 gemessenen Fahrzeugen mussten 75 Übertretungen festgestellt wer-den, was einer Übertretungsrate von 6.7 % entspricht.

3. Messung vom 25. Februar 2013 auf der Hauptstrasse (Fahrtrichtung Sissach | Gelterkinden):
Bei 578 gemessenen Fahrzeugen mussten 12 Übertretungen festgestellt werden, was einer Übertretungsrate von 2.1 % entspricht.

 

Böckten setzt auf den kommunalen Energieplan und die energetisch Modernisierung

Am 12. März 2013 hat die Gemeinde Böckten zusammen mit der EBL, der PLANAR, dem Forstrevier Sissach und Energie Zukunft Schweiz zum Thema "1000 jetzt! - energetisch modernisieren", die Einwohner eingeladen. Die beglei-tende Fachausstellung und der anschliessende Apéro wurden bereits zum Auf-gleisen konkreter Projekte genutzt.

Die Einwohner von Böckten erfuhren aufgrund der kommunalen Energieplanung in Böckten, von Bruno Hösli, (Projektleiter der PLANAR), welche Energieträger für eine Wärmeversorgung im Siedlungsgebiet optimal eingesetzt werden soll und wie das Ganze etappenweise realisiert werden kann.
Durch energetische Modernisierungen lässt sich in der Regel die Hälfte des Energiebedarfs einsparen. Bund und Kantone unterstützen Baumassnahmen durch zahlrei-che Förderungen und Steuererleichterungen. "Bevor man loslegt, muss man jedoch genau wissen, wo die Schwachstellen sind. Hierzu schicken wir einen neutralen Energieberater ins Haus, der das Gebäude auf Herz und Nieren untersucht, einen Gebäudeausweis erstellt und Modernisierungsvorschläge unterbreitet." sagte Thomas Gesierich von der EBL.
Da in der Schweiz ein Drittel des Gesamtenergieverbrauchs zu Lasten des Wohnens geht und die meisten Häuser noch unzureichend gedämmt sind, ist das Sparpotential immens. Angesichts der Klimaerwärmung ist eine Reduktion unumgänglich, da durch das Wohnen grosse Mengen an CO2 emittiert werden. Doch auch aus finanziellen Überlegungen machen energetische Sanierungen Sinn. 2003 musste eine Familie für eine Füllung ihres Heizöltanks mit 3'000 Litern Volumen rund 1'400 Franken bezahlen. In diesem Jahr waren für die gleiche Menge bereits 3'000 Franken fällig und in Zukunft rechnen Experten mit noch weitaus höheren Kosten. Energetische Massnahmen helfen somit nicht nur die nationalen CO2-Reduktionsziele zu erreichen, sondern machen Eigenheimbesitzer, Mieter und die Schweiz unabhängiger von Energieimporten.
Auch die steigende Verbreitung von Holzheizungen und der technologische Fortschritt haben zur Folge, dass die Bau- und Investitionskosten für diese Art der ökologischen Wärmeerzeugung in den vergangenen Jahren gesunken sind. Ein namhafter Beitrag der EBL macht überdies die Solarenergie vom eigenen Dach noch interes-santer.
Das Interesse am Anlass war gross. Der Gemeindesaal in Böckten war voll. Fachpartner stehen hinter ihren Dämmstoffen, modernen Wärmeschutz-Fenstern und Solaranlagen und demonstrieren den Besuchern ihre Energiewunder. Die Teilnehmer der Informationsveranstaltung "1000 jetzt! - energetisch modernisieren" wandeln von Tisch zu Tisch, löchern die Aussteller mit Fragen und lassen sich die Finessen der jeweiligen Produkte erklären. Nach einer Begrüssung des Gemeindepräsidenten Elmar Gürtler folgten Referate von Beat Andrist (Mitglied der Geschäftsleitung der EBL) und Thomas Gesierich (Teamleiter EBL Energieberatung, Liestal) zum Förderpro-gramm der EBL "1000 jetzt "und zum Schwerpunktthema "energetisch modernisie-ren". Da Ganze wurde durch den Beitrag "Wald"von Peter Schmid (Förster, Forstrevier Sissach) ergänzt, womit die Referate auch einen Einblick, in die Alternativen im Bereich der Heizungssysteme mit regionalem Holz gaben.

Nach einer, durch den Gemeinderat Ralph Thurnherr moderierten Fragerunde ergaben sich zahlreiche Gespräche zwischen den Besuchern und den gewerblichen Fachpartnern.
Die Veranstaltung machte offensichtlich, dass mit dem kommunalen Energieplan in Böckten die Siedlungsgebiete optimal mit den Möglichkeiten der energetischen Mo-dernisierung vereinbar sind und immer mehr Hausbesitzer die Energie- und Heizungsthemen gemeinsam angehen können.
Bei Interesse finden Sie weitere Informationen im Internet unter: www.ebl.ch
Für die Bewohner der Gemeinde Böckten, welche nicht am Anlass teilnehmen konnten, besteht die Möglichkeit sich kostenlos im eigenen Haus durch die EBL beraten zu lassen. Mit der Rücksendung des Talons in der März Einladung wird der jeweilige Interessent direkt durch die EBL kontaktiert.

 

Anpassung des Kantonalen Richtplans Basel-Landschaft (KRIP) betreffend die Anpassung 2012 "Agglomerationspro-gramm Basel / Verkehr"

Mitwirkungsverfahren

Der Anpassungsbedarf für die zu behandelnden Objektblätter des kantonalen Richtplans basiert primär auf der Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Basel, 2. Generation bzw. der Einreichung beim Bund Ende Juni 2012. In engem Zusammenhang mit den Verkehrsinfrastrukturvorhaben im Gebiet Salina-Raurica steht auch die planerische Verankerung eines Ersatzstandortes für das Amphibienlaichgebiet "Zurlindengrube" im Gebiet Klingenthal der Gemeinde Muttenz. Zudem wird der mögliche Standort zur Errichtung einer Sporthochschule, die bisher im Raum Muttenz gesehen wurde, auf das Gebiet St. Jakob / Müchenstein ausgedehnt und ein neues Objektblatt V3.4 Historische Verkehrswege in den kantonalen Richtplan eingegliedert.
Die Anpassung des Kantonalen Richtplans Basel-Landschaft (KRIP) wird im Sinne der Informationspflicht und Mitwirkungsrechte (Art. 4 des Bundesgesetzes über die Raumplanung und § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes) öffentlich aufgelegt.

Auflagezeit: 12. März bis 13. Juni 2013 während der Bürozeiten

Auflageorte: Amt für Raumplanung, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal
2. Stock, Zimmer 206 (Sekretariat)

Gemeindeverwaltungen des Kantons Basel-Landschaft

Internet: http://www.bl.ch/vernehmlassungen

Auskünfte: Amt für Raumplanung, Tel. 061 925 59 33

Stellungnahmen zur Anpassung des Kantonalen Richtplans können bis zum
13. Juni 2013 schriftlich wie folgt eingereicht werden:
per Post: Amt für Raumplanung, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal
per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Bau- und Umweltschutzdirektion, Amt für Raumplanung

 

Die Details und weitere interessante Artikel lesen Sie am besten in den
Gemeindenachrichten als PDF (821 KB)

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